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Schlagzeilen

Duisburg (vbp). Die Angehörigen der Loveparade-Opfer leiden unter der ungeklärten Schuldfrage. Darauf hat der rheinische Notfallseelsorger Joachim Müller-Lange hingewiesen. „Solange die Schuldfrage nicht geklärt ist, wird es einen Kampf um die Wahrheit geben“, sagt der Pfarrer, der die psychosoziale Notfallseelsorge während der Loveparade in Duisburg leitete. Eine eindeutige Klärung würde den Angehörigen helfen, das Unglück zu verarbeiten, so Müller-Lange.
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Die Verlagsgruppe Bistumspresse
Kirche will schneller reagieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Juchem   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 12:43 Uhr

Schnellere Information der Staatsanwaltschaft, vorrangiger Opferschutz, ein Beraterstab für den Bischof und ein größerer Geltungsbereich.

In diesen Punkten haben die Bischöfe ihre Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche präzisiert.

Ein Punkt der bisherigen Leitlinien von 2002 war in den vergangenen Monaten besonders kritisiert worden. Es sei unklar, ob und wie schnell staatliche Behörden informiert werden, wenn in einem Bistum Informationen über mutmaßlichen sexuellen Missbrauch auftauchen. In den neuen Leitlinien, welche die Bischofskonferenz am Dienstag in Trier vorstellte, wird das präzisiert.
Sobald „tatsächliche Anhaltspunkte für einen Verdacht“ vorliegen, leitet ein Vertreter des kirchlichen Dienstgebers diese Informationen an die Strafverfolgungsbehörden weiter. Das mutmaßliche Opfer weiß dies. Die Pflicht zur Weiterleitung „entfällt nur ausnahmsweise, wenn dies dem ausdrücklichen Wunsch des mutmaßlichen Opfers … entspricht und der Verzicht auf eine Mitteilung rechtlich zulässig ist“, heißt es unter Punkt 27 der Leitlinien, die seit 1. September gelten. Kritiker einer automatischen Information der Behörden hatten eingewandt, etliche Opfer würden sich dann nicht trauen, über den erlittenen Missbrauch zu sprechen.
Nach Aussage des Trierer Bischofs Stephan Ackermann, des Beauftragten der Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs, will die Kirche damit sowohl die Staatsanwaltschaft optimal unterstützen wie auch dem Schutz der Opfer gerecht werden. Allerdings müssen Verdächtigungen zunächst geprüft werden, Gerüchte und anonyme Schreiben allein genügen nicht.

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Sorge um Katastrophenschutz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: epd   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 12:46 Uhr
Potsdam (epd). Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, Hans-Peter von Kirchbach, fordert von der Bundesregierung eine Klarstellung, wie sich die Aussetzung der Wehrpflicht auf die Katastrophenhilfe auswirkt. In der Debatte um das von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) vorgeschlagene Modell des freiwilligen Zivildienstes müssten auch diejenigen berücksichtigt werden, die sich anstelle des klassischen Zivildienstes für fünf Jahre im Katastrophenschutz engagieren, sagte Kirchbach.
 
Unseriöse Pauschalaussagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: bph   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 12:47 Uhr
Hildesheim (bph). Mehr Sachlichkeit gegenüber den Betroffenen mahnt der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle in der Diskussion um die Integration von Migranten in Deutschland an. Pauschalaussagen seien nicht seriös, sagte Trelle mit Blick auf das soeben erschienene Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin. Trelle ist Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz.
 
Surfen – ein Bild für Gottes Gnade PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Juchem   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 12:48 Uhr
An der Küste New Jerseys gibt es ein Exerzitienhaus von Ordensfrauen: 150 Zimmer mit Blick aufs Meer. Weil sich dort die Atlantikwellen türmen, dass Surfer ihre helle Freude haben, organisieren die Schwestern jährlich einen Surfwettbewerb, dessen Erlös dem Haus zugute kommt. Manche ziehen aus dem Anblick der Surfer gar spirituellen Gewinn: „Wie das Wasser sie balanciert, sie trägt, wohin sie wollen, wenn sie mit dem Wasser reiten – das ist wie Gottes Gnade“, sagt Schwester James. (ju)
 

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